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Frauchen

Wer ich bin

 

Wuffaholic, der

Substantiv, Masculinum

 

[wʊˑffəˈhɒlɪk]

 

Wuff|a|ho|lic

Jemand, der unter dem Zwang steht, ununterbrochen verrückt nach Hunden zu sein.

 

Ich bin Sarah und ich bin ein Wuffaholic. Bekennend süchtig seit jeher. Therapie: aussichtslos.

 

In unserer Familie spielten Hunde schon immer eine große Rolle. Während die anderen Kinder im Kindergarten ihre Großmütter mithilfe ihrer Namen oder Wohnorte auseinander hielten, unterschieden mein Bruder und ich anhand ihrer Hunde. So besuchten wir wahlweise die

"Peggy Oma" oder die "Rolf Oma". Peggy war

ein Cairn Terrier, Rolf ein Deutscher Schäferhund.

 

Auch zu Hause lebten wir ständig mit Vierbeinern zusammen: Als ich 1987 auf die Welt kam, war Aqui schon da - eine kleine, schwarz-weiße Mischlingshündin, die mein Vater vom Frühschoppen aus einer Gaststätte mitgebracht hatte. Der Vorbesitzer wollte sie ins Tierheim bringen, und so zog sie bei uns ein. Als ich zwei Jahre alt war, wurde Aqui krank und musste eingeschläfert werden.

 

Doch wir blieben nicht lange hundelos, bald zog Tibet Terrier-Rüde Kanjur bei uns ein. Mit ihm verbrachte ich meine gesamte Kindheit und Jugend. Im biblischen Alter von 16 Jahren ging er von uns und vor mir lagen die ersten hundefreien Jahre meines Lebens. Bis Kelly kam. Die Leonberger Hündin wurde mein Hundesitting-Schützling und für über zwei Jahre mein ständiger Gast.

 

Leider mussten wir von Kelly nach einer größeren Operation Abschied nehmen. Seitdem hatte ich zwar immer mal wieder einen Hund in Pflege, für einen eigenen fehlte mir aber die Zeit.

 

Im Mai 2013 ist uns dann Elisa passiert. An einem Sonntag kam ich auf die Idee, mit meinem Mann ins Tierheim zu fahren, um mit einem der Hunde spazieren zu gehen. Ganz unverbindlich, nur spazieren gehen. Einen eigenen Hund wollten wir nicht. Vier Wochen später zog Elisa ein. Seitdem stellt diese ehemalige ungarische Straßenhündin unser Leben auf den Kopf und ich bin hundetechnisch wieder völlig angefixt: Wuffaholic.