• slider01
  • slider02
  • slider03
  • slider04
  • slider05
  • slider06
1 2 3 4 5 6

Bellos Budenzauber - Teil 1: Verstecken

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Aber, Winter, bei allem Respekt: Das mit der vielen Dunkelheit muss echt nicht sein. Wenn es morgens und abends stockdunkel ist, helfen Warnwesten, Leuchthalsbänder und Taschenlampen zwar, um die wichtigsten Geschäfte mit dem Hund zu erledigen. Von Auslastung kann aber keine Rede sein. Deshalb habe ich einige Ideen zur Beschäftigung gesammelt, die sich auch drinnen gut umsetzen lassen. Daraus ist eine vierteilige Mini-Serie entstanden, die ich in der kommenden Woche mit euch teilen möchte.

Den Anfang macht heute das gute alte "Verstecken". Versteck- oder Suchspiele sind deshalb toll, weil man nur wenig Material braucht und seiner Kreativität beim Aussuchen der Verstecke freien Lauf lassen kann. Einzige Voraussetzung: Der Hund sollte Spaß daran haben, seine Nase einzusetzen und nach jedem Suchlauf auch ein Erfolgserlebnis haben, damit er mit Freude dabei bleibt.

Was wird gesucht?

Abhängig davon, womit der Hund sich am besten motivieren lässt, kann man ihn in der Wohnung nach Futter, Gegenständen (z.B. dem Lieblingsspielzeug oder einem Dummy) oder auch einem anderen Menschen suchen lassen.

Wo wird's versteckt?

Seid bei der Wahl der Verstecke kreativ, aber achtet darauf, den Hund nicht zu überfordern. Am Anfang besser kürzere Suchstrecken mit einfachen Verstecken auswählen, z.B. einen Hundekeks erstmal auf den Rand des Körbchens legen, bis der Hund das Prinzip verstanden hat und ihn sicher findet, bevor man später dazu übergehen kann, auch Kekse im Körbchen unter der Decke zu verstecken. Beliebte Keks-Verstecke in unserem Wohnzimmer sind z.B. die untere Ablage des Couchtischs, im DVD-Regal, auf der Armlehne des Sessels, auf dem Kerzenständer, hinterm Sofa... Sollen Menschen gesucht werden, wird es im DVD-Regal natürlich eng - Hier kann man beispielsweise hinter Türen, unter der Treppe, im Nebenraum oder unterm Bett darauf warten, vom Hund gefunden zu werden. Fortgeschrittene können je nach Platz die Suche über mehrere Räume oder Etagen ausweiten.

Wie läuft's ab?

Ich lasse Elisa im Flur oder im Schlafzimmer warten, während ich ihre Kekse verstecke. Vorher lasse ich sie natürlich sehen, was ich Schönes habe, damit sie auch weiß, wonach sie suchen soll. Sollte das mit dem "Bleib" bei eurem Hund nicht so recht klappen, kann vielleicht ein nettes Helferlein kurz festhalten. Sobald jeder Keks in seinem Versteck liegt, gehe ich zum Hund zurück und lasse ihn auf das Signal "Such" beginnen. Während der Suche greife ich nur ein, wenn ich merke, dass Elisa etwas so gar nicht finden will. Ansonsten lasse ich sie ihre Beute selbstständig aufspüren und freue mich mit jedem gefundenem Keks mit ihr. Sinnvoll finde ich, auch ein End-Signal einzuführen, wenn man mehrere Teile auf einmal versteckt hat und der Hund alle gefunden hat. Bei uns weiß Elisa bei "Fertig", dass nun wirklich nichts mehr zu holen ist - sonst würde sie noch munter weiter schnüffeln, hätte aber keinen Erfolg mehr. Wer einen Dummy versteckt hat, kann den Hund apportieren lassen und ihn dann belohnen. Wird ein Mensch in seinem Versteck aufgespürt, kann man neben exzessiver Wiedersehensfreude auch zusätzlich mit einer Leckerei belohnen.


Wichtig: Nasenarbeit ist für Hunde sehr anstrengend, daher sollte man darauf achten, den Hund vor allem zu Beginn nicht zu überfordern, damit er den Spaß nicht verliert. Außerdem macht Schnüffeln durstig, weil dabei die Nasenschleimhäute trocken werden können. Daher immer frisches Wasser anbieten.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und Verstecken!


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Chrille (Mittwoch, 06 Januar 2016 04:33)

    Das mit dem Futter versteh ich ja noch. Aber wie bringst Du deinem Hund bei, dass er einen Menschen suchen soll?